Große, weiße Flügeltüren im leeren Raum
Der Weg von der KWV bis zur WOBAG

Unsere Geschichte

1959 - 1972
VEB Kommunale Wohnungsverwaltung (KWV)

Nach zwei Jahren Vorbereitung wurde die KWV am 1. Oktober 1959 mit sieben Beschäftigten gegründet. 55 Häuser wurden für Stadt, Privatpersonen und Institutionen verwaltet. Weitere 75 Häuser waren als sogenanntes Volkseigentum zugewiesen worden. Insgesamt 220 Wohnungen wurden in Grevesmühlen bewirtschaftet.

Die Jahre nach der Gründung der KWV standen im Zeichen des Aufbaus. Es gab nicht genügend Wohnraum und mit wenig Baumaterial und geringen Baukapazitäten mussten Wohnungen instand gesetzt und neu gebaut werden. Später wurde das Aufgabengebiet der KWV stetig erweitert.

1972 - 1990
VEB Gebäudewirtschaft Grevesmühlen

Am 1. Januar 1972 wurde das Unternehmen in den VEB Gebäudewirtschaft umgewandelt. Über Kredite mit der Staatsbank wurden auch Neubauten finanziert. Im ersten Jahr bewirtschafteten 44 Arbeitskräfte 1281 Wohnungen. Mit dem komplexen Wohnungsbau in den 70er und 80er Jahren entstanden dann ganze Wohngebiete neu, als Beispiel seien der Ploggenseering, Grüner Ring und Am Wasserturm genannt.

Trotzdem reichten die Wohnungen nicht, um die Bürger von Grevesmühlen ausreichend mit Wohnraum zu versorgen; das sollte erst in den 90er Jahren der Fall sein. Bis 1984 erhöhte sich der Wohnungsbestand der Gebäudewirtschaft auf etwa 2000 Wohnungen. Ende 1989 hatte die Gebäudewirtschaft 111 Beschäftigte. Sitz des Betriebes wurde die August-Bebel-Straße 17, der bis heute Hauptsitz der WOBAG ist.

ab 1990
Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Grevesmühlen (WOBAG)

Mit der Wiedervereinigung wurde der VEB Gebäudewirtschaft in zwei GmbHs umgewandelt, die Gebäudewirtschaft GmbH und die Wärmeversorgung GmbH. Auf Grundlage des neuen Rechts erhielt die einstige Gebäudewirtschaft GmbH am 18. September 1991 Selbstständigkeit; die WOBAG Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH wurde gegründet. Die Stadt blieb 100-prozentige Gesellschafterin. In den Jahren nach 1991 wurden die Großwohngebiete modernisiert und Wohnungen neu gebaut. Durch den Bau von Seniorenwohnungen stellte sich die WOBAG auf den steigenden Altersdurchschnitt der Bevölkerung ein. Mit der Erschließung von Eigenheimstandorten und dem Wohnungsneubau wurde auch gleichzeitig die junge Generation bedacht.